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Service: Chronische Erschöpfung
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Service: Chronische Erschöpfung zibb: Gesundheit vom 24.11.2004
Bis zu einer halben Million Menschen leiden unter CFS, dem chronischen Erschöpfungssyndrom. Noch steckt die Forschung in Deutschland in den Kinderschuhen. Die Patienten werden krank und nicht mehr gesund - eine Odyssee von Arzt zu Arzt beginnt.
Sollte sich bei ihnen eine CFS-Erkrankung bestätigen, dann ist es sinnvoll, sich Hilfe im Verein Fatigatio e.V. (->) zu informieren oder dort Mitglied zu werden. Dann können sie umfassend beraten und betreut werden, erhalten alle neuesten Informationen und haben Kontakt zu anderen Betroffenen.
CFS ist als Krankheit in Deutschland wenig bekannt, auch bei Ärzten. Deshalb sollten sie hartnäckig auf eine Diagnose drängen, wenn es ihnen nicht besser geht. CFS wird über eine Ausschlussdiagnose ermittelt. Das heißt, Sie werden internistisch, immunologisch, hormonell und neurologisch durchgetestet. Wenn alle Untersuchungen negative Ergebnisse erbringen, dann kann eine CFS-Erkrankung vorliegen. Die Erschöpfung, Ermüdung, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, dauernde Infekte, Tinnitus, Konzentrationsprobleme müssen länger als sechs Monate angehalten haben. CFS ist kein Bournout. Die Verläufe sind sehr verschieden, auch die Ursachen sind noch nicht geklärt. Viele setzen den Beginn der Erkrankung mit einer langwierigen Viruserkrankung gleich, beispielsweise mit dem EBV oder einer Borreliose.
Man kann bereits als Kind oder Jugendlicher erkranken. Die meisten Patienten erkranken im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, wobei mehr Frauen als Männer betroffen sind. Erkrankte sollten sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und auf diese Weise den Arzt unterstützen, da bislang wenig wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen.
Real Video der Sendung vom 24.11.2004 (->)
Quelle: RBB |
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Internationaler CFS-Tag am 12. Mai 2005
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