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Chronische Fatigue liegt in den Genen

Forscher finden biologische Grundlage des CFS

Wie das Magazin "Ärztliche Praxis" am 21 April 2006 berichtete, lassen Ergebnisse der größten Studie* zum chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) vermuten, dass spezifische Gene und Genmuster bei der Entwicklung der Krankheit beteiligt sind.

 

CFS/CFIDS/ME


Das Magazin berichtet, dass Forscher des Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta erstmalig nachwiesen, dass CFS-Patienten verschiedene Gene besitzen, die mit Teilen der Hirnaktivität verbunden sind, die die Stressantwort vermitteln. Diese Patienten hatten andere Genaktivitätslevel.

Demnach stehen die Genmuster mit der körperlichen Fähigkeit, sich Anforderungen und Stress wie Infektionen, Verletzungen, Traumen oder widrigen Ereignissen anzupassen, in Verbindung.

Die Befunde basieren auf klinischen Untersuchungen, Bluttests einschließlich genetischer Untersuchungen und der Aktivitätsbestimmung von 20.000 Genen an 227 CFS-Patienten.

"Dies sei der erste glaubwürdige Beweis für eine biologische Basis der Krankheit", so die Forscher.

*Ergebnisse der Studie veröffentlichte das Journal „Pharmacogenomics“.

Quelle: Ärztliche Praxis


Internationaler CFS-Tag am 12. Mai 2006 / Diagnose und Therapie von MCS, CFS & Fibromyalgie

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