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Nüsse: Harte Schale gesunder Kern!
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Aktuelles aus der Praxis der Ernährungsberatung
Nüsse: Harte Schale gesunder Kern!
In der Weihnachtszeit haben Nüsse Hochsaison und die kleinen Kraftpakte strotzen nur so vor wertvollen Inhaltsstoffen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Bad Aachen. Egal ob Walnuss, Haselnuss, Paranuss oder Erdnuss, eines ist den Früchten gemein: Sie sind besonders reich an wertvollen ungesättigten Fettsäuren, weiß Sven-David Müller-Nothmann der Gesellschaftssprecher.
In zahlreichen Untersuchungen stellten Wissenschaftler einen positiven Einfluss durch den Verzehr von Nüssen auf die Blutfettwerte und eine Verringerung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen fest. Neben einer Senkung des Gesamtcholesterinspiegels verringerte sich auch der Gehalt des schlechten LDL-Cholesterins im Blut. Aber nicht nur das günstige Fettsäuremuster kennzeichnet Nüsse, auch enthalten sie wertvolles pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.
Besonders die lebensnotwendigen Nährstoffe Magnesium, Kupfer, Zink und Eisen finden sich in Nüssen. Magnesium ist wichtig für die Knochen, die Energiegewinnung und die Funktion von Muskeln und Nerven. Zink hilft dem Körper gesund zu bleiben. Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme und das Spurenelement Eisen benötigt der Körper für die Bildung des Blutfarbstoffes Hämoglobin. Vitamine, die Nüsse in größeren Mengen enthalten, sind Vitamin E, das vor freien Radikalen schützt, und die Vitamine B 1, B 2 sowie Niacin, die für die Energiegewinnung erforderlich sind.
Nüsse enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und andere Polyphenole, die eine antioxidative Wirkung haben und zum Schutz vor Krebs beitragen. Trotz alledem sind Nüsse nicht ohne Vorsicht zu genießen. Aufgrund ihres hohen Fettgehaltes von bis zu 70 Prozent sind sie sehr energiereich. 100 Gramm enthalten durchschnittlich 560 Kilokalorien. Daher kann sich der häufige Verzehr größerer Mengen Nüsse auf den Hüften bemerkbar machen, wenn die Nüsse als zusätzliche Knabberei zwischendurch verzehrt werden.
Nüsse sind anfällig für den Befall von Schimmelpilzen. Nüsse, die mit Schimmelpilzen befallen sind, können Giftstoffe (Mykotoxine) enthalten und sollten deshalb nicht mehr verzehrt werden, so Bünker abschließend.
Quelle: diaita 02.12.04 |
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